Aktuelles

Aktion ‚Türenöffnen’ 13.05.17 - Wohnzimmerumgestaltung Jugendwohngruppe vsj e.V.
Unsere heilpädagogische Wohngruppe hat beim Projekt ‚Türen öffnen’
des Instituts für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) mitgemacht.

TÜREN ÖFFNEN ist ein Vermittler zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen für Corporate Volunteering in der Metropolregion Nürnberg.
Ein Team aus Mitarbeitern eines Unternehmens ermöglicht hierbei, mit personeller und finanzieller Unterstützung, einer sozialen Einrichtung die Verwirklichung eines Projekts.

Unser Projektwunsch war die Umgestaltung des gemeinsamen Wohnzimmers der Wohngruppe. Die bisherige Einrichtung war dunkel, stark beansprucht, kaputt und veraltet. Durch die Unterstützung des betrieblichen Freiwilligenprogramms sollte unser Gemeinschaftsraum gemeinsam neu gestaltet werden.
Und unsere Kids hatten es natürlich verdient und so wurden wir im Bewerbungsverfahren ausgewählt....
Für unseren Projektvorschlag "Umgestaltung des gemeinsamen Wohnzimmers" hatten wir nun am 13. Mai 2017, ein internationales Team der Firma Siemens bei uns zu Gast. Es besuchten und unterstützen uns an diesem Tag vier Nationen, was neben dem kreativen Werkeln den kulturellen Austausch ermöglichte.  
Gemeinsam mit den Volunteers, unseren Jugendlichen und Mitarbeitern der Wohngruppe wurde das Wohnzimmer neu gestaltet. In kleinen gemischten Teams wurden Wandtattos angebracht, Ikea-Anleitungen enträtselt, der Kickertisch zusammengeschraubt, TV-Reagale  mit Bausteinen und Holzplatten nach dem „do-it-yourself“ – Motto erbaut und sogar unsere zwei Balkone neu bepflanzt. Zur Stärkung gab es beim gemeinsamen Mittagessen Pizza und jede Menge kulturelle Geschichten aus unseren Gastländern der USA, Mexico, Korea und Japan.
Rundum ein lustiger Tag mit viel Austausch und gegenseitigem Kennenlernen unterschiedlicher Lebens- und Arbeitswelten. Bilder des Projekts.

Grüße aus der WG-Fürth

Susanne Schneider-Flentrup Dipl. Sozialpädagogin (FH), Syst. Therapeutin
Sarah Huszli Sozialpädagogin (FH)

 

Erlebnispädagogische Freizeit der Wohngruppen des vsj e.V. 2017
In der Zeit vom 2.6.-6.6. fand die alljährliche erlebnispädagogische Freizeit der  Wohngruppen des Vereins für Sozialpädagogische Jugendbetreuung e.V. statt. Die vier Wohngruppen Röttenbach, Fürth, Frauenaurach und Coburg fuhren mit 23 Jugendlichen und insgesamt fünf Betreuern und einer Praktikantin in den bayerischen Wald. Untergebracht waren wir in der „Wolfsteiner Hütte“ im beschaulichen Skiort Mitterfirmiansreut.
In Kooperation mit dem Anbieter „erlebnistage.bayerischer“ Wald wurde im Vorfeld ein erlebnispädagogisches Setting erarbeitet, dass das Thema faire Kommunikation zum Kern hatte.
Vor Ort wurden wir von zwei Teamern von erlebnistage empfangen und begleitet. Beide unterstützten uns sowohl im fachsportlichen Bereich als auch in Reflexionen und Transfer.
Schwerpunkt war eine dreitägige, von den Jugendlichen mit Unterstützung selbst organisierte Wanderung. Die Jugendlichen mussten mit Karte und Kompass navigieren, liefen in Kleingruppen und konnten auch im fachsportlichen Bereich eigene Grenzen erleben, etwa bei einer selbst aufgebauten Seilbrücke über eine Waldschlucht oder dem „Big Swing“, einer Aktion bei der Jugendliche wie auch Betreuer einen ordentlichen Adrenalinschub erfuhren.
Genächtigt wurde auf der Trekkingtour in selbstaufgebauten Biwaks und wir bekamen auch die Möglichkeit, eine Nacht im Freilichtmuseum Finsterau in einem historischen Bauernhaus zu schlafen.
Nach knapp fünf erlebnisreichen und durchaus sonnigen Tagen traten wir müde, doch zufrieden die Heimreise an.
Eine kleine Bildstrecke können Sie hier ansehen.

Für den AK EP

Christoph Jahn (WG Fürth) und Sven-Eric Arnold (WG Röttenbach)

 



Projekt „Jugend aktiv gegen Vorurteile“
Bereits vor drei Jahren fand eine Kooperation zwischen dem Fachbereich „Gesellschaftspolitische Jugendbildung“ der Evangelischen Jugend Nürnberg und dem vsj e.V. statt. Damals nahmen an dem Projekt „Vielfalt“ etwa 12 Jugendliche vom vsj teil. In den Workshops Tanz und Gesang hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit dem Thema „Vielfalt“, auseinanderzusetzen. Die Workshops wurden von professionellen Leiter*innen begleitet und unterstützt. Am Ende des Projekts präsentierten die Jugendlichen einen selbst komponierten Song und einen selbst choreographierten Tanz. Dorothee Petersen von der Evangelischen Jugend und Stanley Lauer vom vsj, die das Projekt initiierten, freuten sich über die Begeisterung der Jugendlichen.
Und am 10.April war es wieder soweit. Nach drei Jahren Pause taten sich Dorothee Petersen und Stanley Lauer erneut zusammen. Angeregt durch zwei Fördertöpfe „Aktiv gegen Vorurteile“ (https://www.wertebuendnis-bayern.de/aktiv-gegen-vorurteile-3/) und „Demokratie leben! Empowered by democarcy“ (www.demokratie-leben.de) entstand die Idee, das Projekt „Jugend aktiv gegen Vorurteile“ ins Leben zu rufen. Es ist wichtig, dass Jugendliche ein Gefühl für ein schönes und friedliches Miteinander in all ihrer Unterschiedlichkeit entwickeln und lernen ihre Vorurteile zu überprüfen und dadurch neue Norm- und Wertvorstellungen zu entwickeln. An dem Projekt nahmen Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern wie Pakistan, Äthiopien, Syrien, Iran, Somalia, Russland, Deutschland, Afghanistan, Türkei und Eritrea teil. Vom vsj nahmen sieben Jugendliche teil. Die anderen kamen sowohl aus einem Jugendhaus in Langwasser, als auch aus dem Jugendhilfezentrum in Schnaittach. Insgesamt nahmen 15 Jugendliche teil. Sie leben seit Kurzem oder auch schon länger in Nürnberg. In den Osterferien sind sie sich teilweise zum ersten Mal begegnet und haben sich vier Tage lang mit dem Thema "Vorurteile" auseinandergesetzt. Dabei sind ein Theaterstück, zwei Videofilme und 8 Graffitis entstanden.“ Diese (Kunst-) Stücke wurden am Mittwoch, 10. Mai 2017, um 19 Uhr in der Bar "Nordkurve" (Rothenburger Str. 51a, 90441 Nürnberg) einem großen Publikum präsentiert. Die Jugendlichen waren zu Recht sehr stolz auf die Ergebnisse und kamen aus dem  Strahlen kaum wieder heraus und fragten auch nach einer Fortsetzung des Projektes. Daher wird beim gemeinsamen Grillen im Juli eifrig weitergeplant, wie und wo die kreativen Produkte weiteren Menschen gezeigt werden können. Denn eines ist ganz deutlich geworden. Das schöne und friedliche Miteinander kann wunderbar funktionieren und aus Fremden können Freunde werden.
Die - neben den 6 Graffitis und dem Theaterstück  - beiden in der Woche entstandenen Kurzfilme:
https://www.youtube.com/watch?v=-5mHs-Ucf_w (Der schreiende Araber) https://www.youtube.com/watch?v=1uqkCZtJKEk (Der Straßenfeger)

Bilder finden Sie [HIER]

 

„Wie wird man eigentlich Sozialarbeiter/-in?“ Der vsj im neuen ZEIT Studienführer 2017/18
Bei der Suche nach einem interessanten Tätigkeitsfeld für Sozialpädagogen ist die Redaktion des neuen Zeit Studienführers 2017/2017 auf den vsj gestoßen. Gesucht wurde jemand, der noch nicht lange das Studium hinter sich, aber schon etwas im Beruf Fuß gefasst hat.
Unsere Kollegin Lisa Schmidt von den Ambulanten Diensten Nürnberg war anscheinend die ideale Kandidatin und hat gerne und kompetent Auskunft über ihr Arbeitsfeld in den Ambulanten Diensten gegeben. Bei der Vielzahl an vorgestellten Berufen und Studienmöglichkeiten freut es uns, dass der Beruf des Sozialpädagogen die Aufmerksamkeit bekommt, die er angesichts der vielen sozialen und  gesellschaftlichen Probleme auch verdient. Vielen Dank an Lisa für ihre Bereitschaft mitzuwirken.
Den Artikel dazu, können sie hier ansehen.
Wer mehr über den neuen Zeit- Studienführer 2017/2018 erfahren will kommt hier weiter…
Quelle: https://premium.zeit.de/studienfuehrer

 

Spende für neue Küche in der Wohngruppe Fürth
Die Mitarbeiter und Jugendliche der Wohngruppe Maxstr. in Fürth freuen sich über die Spende der Sparkasse Fürth in Höhe von 1.000,00€. Verwenden wollen wir sie, um im Laufe des Jahres eine neue Einbauküche für die Wohngruppe anzuschaffen. Die Alte ist ganz schön in die Jahre gekommen, kein Wunder bei der täglich hohen Beanspruchung, der sie unterzogen wird. Wir sagen ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen der Sparkasse Fürth für ihre tolle und unbürokratische Unterstützung. Wenn die neue Küche eingebaut ist, werden wir wieder berichten.

 

Bayreuth ist eine Reise wert - Betriebsausflug 2017
Dieses Jahr wünschte sich eine Mehrheit von Kollegen wieder eine Städtetour und was lag näher als das schöne Bayreuth in Oberfranken. Sowohl die Kollegen aus Coburg, als auch die die Mitarbeiter aus Mittelfranken trafen sich Punkt 10 Uhr an der Touristeninfo in Bayreuth um an einer  Stadtführung teilzunehmen, die den historischen Teil der Stadt zum Thema hatte und die berühmten Bayreuther und ihr Wirken im Blickfeld hatte. Von Jean Paul über Richard Wagner bis zur berühmten Markgräfin Wilhelmine haben wir viel erfahren und auch viele tolle architektonische Eindrücke mitgenommen. Nach einem etwas regnerischen Beginn wurde das Wetter zum Nachmittag immer besser und so konnten wir in der wunderschönen Parkanlage der Eremitage im Freien essen und den Nachmittag mit guten Gesprächen und einem schönen Spaziergang durch das Parkgelände beschließen. Die ganz wissensdurstigen haben sich noch einer sehr interessanten Schlossführung durch das alte Schloss unterzogen .Hier wurde sehr anschaulich vermittelt, wie schon vor 250 Jahren das „einfache Leben“ der Markgrafen luxuriös ausgestaltet wurde. Eine kleine Bilderstrecke dieses sehr gelungenen Tages finden Sie hier...

 

Ich bin dann mal weg….
Unser Leiter der Ambulanten Dienste  Nürnberg-Fürth Jürgen Stöcklmeier hat sich im Beisein vieler Kollegen in sein wohlverdientes Sabbatjahr verabschiedet. Wir wünschen ihm gute Erholung, viele tolle Erlebnisse bei seinen geplanten Reisen und freuen uns, wenn er gesund und wohlbehalten und natürlich neu motiviert im Frühjahr 2018 wieder dem vsj zur Verfügung steht. In der Zwischenzeit werden Sandra Thiede als Leitung und Daniel Boeder als ihr Stellvertreter das Team  der Ambulanten Dienste Nürnberg-Fürth führen. Beide sind sehr erfahrene Kollegen, die bereits schon vielfältige Leitungserfahrung mit sich bringen.

 

Jahresbericht 2016 erschienen
Unser Jahresbericht mit dem schönen Titel „Erwachsen werden ist nicht schwer- Erwachsen sein dagegen sehr“ dreht sich diesmal im Schwerpunktthema um das Auf- und Herauswachsen aus der Jugendhilfe und auf welche besonderen Herausforderungen unsere Jugendlichen beim Selbstständig Werden stoßen. Ein, wie wir finden, interessantes Thema, gerade in Zeiten, wo wir verstärkt unsere pädagogische Arbeit legitimeren müssen und pädagogische Standards z.B. in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Frage gestellt werden. Jugendhilfe kann ein behütetes Aufwachsen in einer gut funktionierenden Familie nicht eins zu eins ersetzen, aber was machen die Kinder – und Jugendliche die keine Chance haben, auf ein familiäres System zurückzugreifen? Wir haben in der Zwischenzeit viele gute Möglichkeiten geschaffen, Jugendlichen die bei uns Erwachsen werden, so zu unterstützen, dass sie diesen großen Sprung schaffen können. Und ein guter Start ins Leben ist doch die halbe Miete oder?

Allen Kollegen, die am Entstehen des wieder sehr gelungenen Heftes mitgewirkt haben, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Wir freuen uns sehr, dass es trotz der vielfältigen Belastung im Alltag wieder gelungen ist, ein unserer Meinung nach buntes und spannendes Heft  auf die Beine zu stellen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. Einfach [HIER] oder das Bild anklicken.

 

Der vsj auf dem Deutschen Jugendhilfetag in Düsseldorf
Vier Kolleginnen und Kollegen des vsj (Ute Stenzel, Christian Kuhn, Jürgen Stöcklmeier und Andre Engelbrecht) haben es sich nicht nehmen lassen, als Teilnehmer des Deutschen Jugendhilfetages vom 28.03. – 30.03.2017 drei Tage geballt mit den aktuellen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe zu beschäftigen.
Was waren die Kernthemen aus unserer Sicht? Da ist zum einen die nicht sehr gut kommunizierte und nach Meinung vieler ausgewiesener Fachleute, nicht sehr durchdachte Reform des SGB VIII, die ja in einigen Teilen noch vor Beendigung des Legislaturperiode in Kraft gesetzt werden soll. Da ist zum anderen die weiterhin spannende Frage, wie und mit welcher Qualität die Jugendhilfe unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Zukunft betreuen und in unsere Gesellschaft integrieren kann. Weitere spannende Themen für uns waren u.a. die zunehmende Digitalisierung unseres und des Lebens der Kinder und Jugendliche, die Ökonomisierung der Hilfen zur Erziehung, die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule und auch die oft schwierigen Arbeitsbedingungen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Alles in Allem hat sich für uns die Teilnahme gelohnt, auch wenn die Organisation in einigen Teilen zu wünschen übrig ließ und das Düsseldorfer Messezentrum in Teilen nicht gerade sehr einladend wirkte. Viele neue Impulse, spannende Diskussionen und gute Gespräche konnten mitgenommen werden. Jetzt heißt es nur, auch die Zeit im Alltag finden, an den neuen Erkenntnissen dran zu bleiben.

 

Spendenübergabe der Sparkasse Erlangen am 17.01.2017 im Emil-von-Behring-Gymnasium in Spardorf
Die Sparkasse Erlangen setzte auch im Jahr 2016 ihre Tradition mit der jährlichen Spendenübergabe im Landkreis fort. Sie unterstützt gemeinnützige Projekte von Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter, aber auch Verbände und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung. Nach Spendenübergaben in Erlangen und Herzogenaurach in der Vorweihnachtszeit wurden nun im Beisein von Alexander Tritthart Spenden an weitere Einrichtungen und Vereine im Landkreis übergeben.
Während einer Feierstunde im Emil-von-Behring-Gymnasium in Spardorf übergaben Johannes von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Erlangen, und sein Vorstandskollege Walter Paulus-Rohmer im Beisein von Landrat Alexander Tritthart Spenden an die Vertreter der eingeladenen Vereine und Institutionen. Mit der Spendenaktion setzt die Sparkasse Erlangen ein deutliches Zeichen und unterstützt damit das Engagement und die ehrenamtliche Arbeit aktiv. „Soziales Engagement ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer Gesellschaft und gerade heute ein wesentlicher Beitrag für ein harmonisches Miteinander. Ohne ehrenamtliches Engagement würden viele Einrichtungen nicht existieren, die für uns alle heute selbstverständlich erscheinen“, betonte von Hebel. „Der Einsatz für Kinder, Jugendliche, Kranke und alte Menschen, ausländische Mitbürger, für den Natur- und Umweltschutz, für Kultur und Sport, für Politik und Gewerkschaften, für Kirchen und Vereine und so vieles mehr, ist unbezahlbar“, so von Hebel weiter.

Auch der vsj konnte sich wieder über eine Spende von 1.000,00€ für die Wohngruppe Röttenbach freuen. Die Leitung der Einrichtung Petra Wilutzky bedankte sich herzlich im Namen der Einrichtung und des Trägers bei den Vertretern der Sparkasse Erlangen.

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