Beim entspannten Abendessen, begutachteten sich alle Jugendlichen, Mitarbeiter und Teamer der Erlebnistage  neugierig und es wurden bereits erste Kontakte geknüpft.
Am Samstag ging es dann früh gleich richtig los. Mit einem theoretischen Input über das Übergeordnete Thema „Verantwortung und Planung“ bereiteten wir die Jugendlichen auf die bevorstehende drei-Tages-Tour vor. Unter diesem Motto war für alle das Grobziel gesetzt „ Gemeinsam die Tour schaffen“!

Direkt von unserer Unterkunft starteten wir mit unserer ersten Wanderung. Bereits beim ersten Hügel konnte sich die Gruppe im Zusammenhalt gleich behaupten und sie meisterten den kompletten Weg sehr gut. Am Tagesziel angelangt, bauten wir Betreuer Biwaks auf, da alle gemeinsam die Nacht draußen schlafen sollten. Während des Biwak- Aufbaus konnten sich die Jugendlichen beim „BigSwing“ in Verantwortung und Planung in Zusammenarbeit mit den Teamern beweisen. Der Abend klang beim gemütlichen Lagerfeuer mit Steaks und Würstchen (mit und ohne Schwein) aus.
Am Sonntag wurden wir alle von Vogelgezwitscher und der Sonne früh morgens geweckt. In drei unterschiedliche Wandergruppen mit Karte und Kompass ging es weiter. Für alle war es eine große Herausforderung, den richtigen Weg zu finden. Teilweise verlief sich mal eine Gruppe, oder musste anhalten, um Blasen zu verarzten. Andere mussten sich selbst oder andere motivieren und wieder andere  genossen einfach die schöne Natur und die tollen Gespräche. Schlussendlich schafften es alle drei Gruppen ans Ziel, das Freilichtmuseum in Finsterau. Mit gefüllten Bäuchen schliefen ein paar in einem alten urigen Bauernhaus und einige in den aufgebauten Biwaks. Der Sternenhimmel war atemberaubend schön.
Mit einer Kriegsbemalung aus der Lagerfeuerasche im Gesicht fühlten sich alle wieder gut motiviert für die letzte Etappe. Geocachen, GPS, und ein starker Gruppenzusammenhalt ließen die Füße weiter über Wiesen und durch Wälder bei Wind und Wetter laufen. Auch hier schafften wir es, gemeinsam am Ziel anzukommen und alle freuten sich riesig  auf das Haupthaus mit den Duschen, Betten und den Leckereien in den gefüllten Küchenschränken.
Nachdem sich alle wieder erholt hatten und die Tour Revue passieren liesen, klang der Abend noch bei Lagerfeuer und Gitarren-Sing-Sang malerisch und gemütlich aus. Das ganze Haus schlief tief und fest. Wir hatten es alle durch eine  gute Planung und Verantwortung für sich selbst und andere, zusammen geschafft!

Bevor wir am letzten Tag zur Heimfahrt aufbrachen, griffen wir nochmal das Hauptthema mit Blick auf die vergangenen Tage und unseren gesetzten Zielen auf. Was wurde erreicht und was konnte jeder  für sich als persönlichen Haupt- und Kleinziele innerhalb der Wohngruppe und für die Zukunft mitnehmen? In der Reflexion dazu, ergaben sich schöne Beiträge einzelner Jugendliche, welche dann in einer abschließenden Traumreise der letzten Tage, nochmal allumfassend aufgegriffen wurden.
Zum Schluss packte jeder noch tatkräftig mit an und wir hinterließen ein blitz-blankes Haus. Als Belohnung, dass alle, trotz Höhen und Tiefen, super mitgemacht hatten, kehrten wir auf der Heimreise noch bei McDonald ein, und ließen es uns richtig gut gehen, bevor es dann ganz nach Hause ging. 
[BILDER]

Regina Adel

EP